
Fabien Vehlmann
Fabien Vehlmann (Jg. 1972) stieß 1997 völlig unbedarft zum "Spirou" Magazin, als dort dringend Szenaristen
gesucht wurden, um ein wenig Leben ins Heft zu bringen. Seine ersten Kurzgeschichten wurden u.a. von den Zeichnern
Chris Lamquet (in Spirou 3151) und Eric Maltaite (in Spirou 3156) umgesetzt. In diesem Umfeld kam
Vehlmann auch die Idee zu Green Manor (dt. drei Alben in der ZACK Edition). Die allererste, von Denis
Bodart gezeichnete Episode um diesen englischen Club erschien 1998 in der Nummer 3161 des Spirou Magazins.
Ab 1999 folgte eine Serie von Kurzgeschichten, die eine perfektionierte Zukunft zeigten. Nach dem Vorabdruck
in Spirou fasste man die von Ralph Meyer (Tödliches Wiegenlied) und Bruno Gazzotti (Soda)
realisierten Visionen unter dem Titel Des lendemains sans nuage (dt. Welt ohne Zukunft in ZACK) zusammen.
Und Fabien Vehlmanns Fantasie scheint unerschöpflich: Nach den Wondertown Kurzgeschichten mit Feroumont
ab 2000 und der eher cartoonhaften Reihe Samedi et Dimanche mit Gwen ab 2001 folgte ab 2002 die düster
angehauchte Historienserie Der Marquis von Anaon (dt. bei Salleck Publications) mit Matthieu Bonhomme
sowie ab 2003 die Science-Fiction-Serie IAN (dt. in ZACK) wiederum zusammen mit Ralph Meyer. Weiter
ging es 2003 mit La nuit de l’Inca und 2006 mit Les cinq conteurs de Bagdad, beide gezeichnet von
Frantz Duchazeau. Ebenfalls 2006 kreierte Vehlmann zusammen mit Bruno Gazzotti die Serie
Seuls (dt. Allein),
sowie mit Yoann den Spirou und Fantasio Spezialband "Die steinernen Riesen".
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