
Arthur Piroton
Arthur Piroton (1931-1996) wollte schon immer Zeichner werden, doch seine Eltern bestanden
darauf, dass er zunächst den seriöseren Beruf des Möbeldesigners ergriff. Trotzdem entstanden
nebenher erste Comics und 1956 schließlich trat Piroton in das Zeichenstudio des Dupuis Verlags
ein. Er fertigte Illustrationen für die Magazine "Risque-Tout", "Bonnes Soirées" und "Télé-Moustique"
an, schuf aber auch einige Mini-Récits (Comics im Miniaturformat) sowie Onkel Paul Kurzgeschichten
mit historischen Inhalten. 1962 startete seine erste Serie Michel et Thierry nach Szenarios von
Charles Jadoul, von der insgesamt elf lange Abenteuer veröffentlicht wurden. 1968 unterstützte
Piroton Paul Deliège
beim ersten Abenteuer der Gifticks,
indem er die realistischen Figuren und Hintergründe zeichnete. Danach setzte Deliège
die Serie mit den drei giftgrünen Wichteln allerdings alleine fort. Nach Szenarios von Maurice Tillieux entstand 1969
Pirotons bekannteste Serie Jess Long,die er auch nach Tillieux' Tod im Jahre 1978 mit diversen Szenaristen weiter fortsetzte. Bis zu
Pirotons frühem Tod am 22. Januar 1996 kamen insgesamt 21 Bände dieser Kriminalserie heraus.
Die Gifticks 












